Was ist Whistleblowing

Unter Whistleblowing versteht man im englischen Sprachraum den Hinweis auf erhebliche Risiken bzw. gefährliche Fehlentwicklungen mit dem Ziel, den unerwünschten Zustand abzustellen.

Da hierzulande noch immer kein besserer Ausdruck gefunden wurde, hat sich für den Hinweisgeber auch bei uns “Whistleblower” eingebürgert.

Es handelt sich meist um Menschen, die unmittelbare Kenntnisse vom zugrundeliegenden Sachverhalt haben (“Insider”). Je nachdem, wo sie Hinweise geben, wird von internem bzw. externem Whistleblowing gesprochen.

Während interne Hinweise als solche uneingeschränkt nützlich sind, wird externes Whistleblowing allgemein für gefährlich, wenn nicht sogar für schädlich gehalten. Es kann aber unter bestimmten Umständen legitim oder sogar notwendig sein.

Hinweisgeber sind oft negativer Diskriminierung – u.a. vom schwerem Mobbing bis zur fristlosen Kündigung – ausgesetzt. Das gilt natürlich besonders für die externen Hinweisgeber.

Auf diesen Seiten wird dargestellt, wie für alle Beteiligten die Situation zu optimieren ist:

  • möglichst durch Beratung zur vorbeugenden Verbesserung der Strukturen, in denen die interne Risikokommunikation abläuft,
  • wenn es gerade akut ist, durch Hilfe bei der Krisenbewältigung – durch Beratung und ggf. Mediation und andere Formen der Deeskalation,
  • und wenn eine Deeskalation nicht mehr möglich erscheint (später ist sie es doch oft), dann durch Hilfe bei der Schadensminimierung und Vorbeugung einer Wiederholung.